Es ist heutzutage völlig normal geworden, dass überall Menschen aus allen möglichen Gründen meckern…

Wie oft wird man aus einem Auto heraus, mit erhobenen Händen, angeschrien, von irgendwem angemeckert oder einfach nur von oben bis unten böse angeguckt?

Glücklich durch das Verletzen anderer?

Menschen gehen so oft unfreundlich miteinander um. Ich beobachte Situationen im Restaurant, Café oder einfach nur beim Einkaufen und sehe, wie Viele, ohne nachzudenken, die Gefühle eines Anderen verletzen.

Ich habe schon Menschen am Nachbartisch zugehört, wie sie nur über andere Mitmenschen hergezogen haben und kein gutes Haar an dem Chef, der Mutter oder dem Partner gelassen wurde. Es wird über den Job geschimpft, der finanziellen Situation und wie scheiße das Wetter ist.

Bei all diesen Situationen frage ich mich so oft: Wieso tun wir Menschen das? Haben denn alle verlernt, wie glücklich es macht, glücklich zu sein?

Wir denken immer, dass sich etwas verändern muss, damit wir glücklich sind, z.B., …

…wenn mir mein Partner endlich mehr Beachtung schenken würde!

Dabei beruht unser „glücklich sein“ eigentlich nur auf Achtsamkeit, Toleranz, Mitgefühl und Verständnis.

Sobald wir das begriffen haben, ändert sich alles. Wenn wir, statt von unserem Partner zu fordern, geben und das von Herzen und ohne Erwartungen, bekommen wir früher oder später all das Glück zurück. Wir haben vergessen wie glücklich es macht, gut zu anderen Menschen zu sein. Und neben diesem Glück, bekommen wir stets die Liebe, die wir geben, auch wieder zurück. Wir müssen lernen nicht im Außen etwas verändern zu wollen, sondern in unserem Inneren.

… wenn mein Chef nicht so ein Arsch wäre!

Wir kritisieren unseren Chef, weil er die ganze Zeit an uns rummeckert und scheinbar nie zufrieden ist. Hier ist der Schlüsselpunkt die Toleranz und Akzeptanz. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir dieses Verhalten nicht persönlich nehmen müssen und stattdessen erkennen, dass er unzufrieden mit sich selber ist und diese Unzufriedenheit zu kompensieren versucht. Sobald wir beginnen das zu verstehen, empfinden wir sogar Mitgefühl für einen Menschen, der in unseren Augen sonst so schlecht ist.

Du hast es in der Hand!

Genau die gleiche Situation kann aus zwei verschiedenen Blickwinkeln völlig anders aussehen und uns entweder frustrieren oder lächeln lassen. Was zählt, ist dein eigener Blickwinkel auf die Situationen und Menschen. Du wirst die Situationen deiner Mitmenschen niemals steuern können. Was du aber steuern kannst, sind deine eigene Reaktionen und dein Umgang damit. Du hast es in der Hand und kannst dein Umfeld so stets zu etwas Positivem machen.

Erzähle mir gerne, was du für Erfahrungen gemacht hast.

Ich freue mich auf dich!