Freiheit, wir hören es überall und doch wissen wir gar nicht so richtig, was das eigentlich bedeutet.

Wenn wir uns unsere Vergangenheit angucken, sind wir heutzutage im Prinzip freie Menschen. Wir können selbst bestimmen, wie unser Leben aussehen soll und wie wir leben wollen.

Doch sind wir tatsächlich frei?

Wovon lässt du dich leiten?

Wieso gehen wir einem Job nach, der uns unglücklich macht?

Wieso führen wir eine Beziehung, die uns nicht erfüllt und wieso leben wir immer noch in dem kleinen Ort, in dem wir aufgewachsen sind?

Die Antworten auf all diese Fragen sind Angst, Gewohnheit und alte Glaubenssätze. Wenn wir uns von diesen Punkten leiten lassen, können wir nicht frei sein. Wir sind uns unserem schöpferischen Potential nicht mehr bewusst. Wir wissen nicht mehr, zu was wir fähig sind und was passiert, wenn wir uns von Angst und Konventionen lösen und unsere Aufmerksamkeit nur noch den Dingen schenken, die wir wirklich wollen.

Viel zu sehr lassen wir uns von unserem Alltag leiten und agieren wie ein Computer, ein Roboter, der seine Aufgaben erledigt, anstatt wirklich bewusst die Dinge zu machen, die ihn eigentlich erfüllen.

Wir handeln zu 90 % aus Gewohnheit…

Hast du schon mal ernsthaft darüber nachgedacht, was Freiheit für dich bedeutet?

Würdest du dich als einen freien Menschen bezeichnen? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn wie oben schon erklärt, sind wir uns über viele Einschränkungen kaum bewusst.

Stell dir mal diese Fragen und höre in dich hinein:

  • Wie fühlt sich Freiheit eigentlich an?

  • Wann fühlst du dich frei?

  • In welchen Situationen handelst du ganz bewusst, weil es dich glücklich macht und du es wirklich willst?

  • Wie fühlt sich Freiheit in deinem Körper an?

  • Hast du das tiefe Gefühl von Freiheit und Glück überhaupt schon mal richtig empfunden?

Vor meinen Reisen kannte ich dieses Gefühl gar nicht. Es hat mich überwältigt, als ich es zum ersten Mal fühlte. Wie schon in meinem Post über Bali beschrieben, hat die Lebensweise der Balinesen mir dabei geholfen zu verstehen, was FREI SEIN und GLÜCKLICH SEIN wirklich bedeutet. Nur wenn wir so sein können, wie wir wirklich sind, ohne uns anpassen oder verstellen zu müssen, weder von äußeren Gegebenheiten, noch von anderen Menschen und dann die Dinge tun, die wir lieben, sind wir in der Lage Freiheit und damit Glück zu empfinden.

Natürlich haben neben dem Lebensstil der Balinesen auch die unglaublichen Ausblicke von Klippen aufs Meer, die Bootstouren und die Fahrten durch den Dschungel mir geholfen, das Gefühl von Freiheit zu fühlen. Doch all das wird nur schön sein für den einen Moment, wenn wir kein Bewusstsein für dieses Gefühl entwickeln. Denn unser Mindset ist das, was unsere Wirklichkeit bestimmt.

Warum ist das Gefühl der Freiheit so überwältigend und wie spürst du es?

Weil wir in diesem Moment das Gefühl haben, dass wir nicht in einen Käfig gesperrt sind. Wir machen uns keine Sorgen über Geld, über den Job, über unsere Figur, der Frisur oder unserer äußere Wirkung auf Mitmenschen. Wir sind in diesem Moment ganz und gar HIER. In diesem einen Moment. Im Hier und Jetzt…

Und genau in diesen Momenten haben wir das Gefühl, dass alles was in der Zukunft liegt, ungewiss ist und dass wir allein bestimmen können, wie diese aussehen soll.

Niemand ist gezwungen einem Job nachzugehen, der ihn unglücklich macht, oder eine Beziehung zu führen, die ihn nicht erfüllt. Wir müssen spüren, dass wir Schöpfer unseres Lebens sind und dass sich immer wieder Türen öffnen, wenn sich eine schließt.

Also brauchst du für das Gefühl der Freiheit keine Weltreise, sondern eigentlich nur Bewusstsein. Ich würde Freiheit beschreiben wie die Sonne. Sie ist immer da und doch zwischendurch verdeckt von Wolken und manchmal ist sie gar nicht zu sehen, weil wir uns von ihr abgewandt haben. Es gibt Zeiten, in denen uns negative Gefühle so vereinnahmen, dass es schlicht unmöglich scheint, das Gefühl von Freiheit und damit Glück zu spüren und auch im Alltag können wir dieses Gefühl nicht konstant aufrechterhalten. Aber wir können das Bewusstsein dafür schaffen, um uns immer wieder auf den Weg zurück zu begeben.

Es sind nicht immer nur die großen Abenteuer, in denen wir die Freiheit spüren können, sondern auch die kleinen Momente, in denen wir die Schönheit im Hier und Jetzt wahrnehmen… In denen wir dankbar sind für unsere Schöpferkraft und unsere Freiheit und wir uns dabei unser Grinsen nicht verkneifen können…