4 Gründe für deinen Kampf

Die Gründe, wieso Du im Kampf gegen Dich selber stehst  beruht auf all

Alte Seelenwunden, Kontrolle & Angst, Kontrollverluste und Emotionale Abhängigkeiten.

  1. Alte Seelenwunden

Wir alle sind mit diesem Strahlen, mit dieser puren Energie, mit dieser unbremsbaren Leidenschaft, mit diesen individuellen Fähigkeiten, mit diesem unermüdlichen Entdeckungsdrang und mit dieser reinen Liebe in dieses Leben gestartet. Wir alle waren von Anfang an das pure und vollkommene Glück!

Doch irgendwann in unserem jungen Lebensalter oder im Laufe unseres Lebens ist all das erstarrt, eingefroren und verkümmert. Schuld daran sind Verletzungen, Verluste, Trennungsschmerzen oder andere unaushaltbare Situationen.

In den allermeisten Fällen waren wir so überfordert damit, dass unser Unterbewusstsein all das nicht verarbeiten konnte und wir deshalb diese Traumata ein Leben lang mit uns schleppen.

Konditionierungen, Erwartungen, Richtungsweiser, Anweisungen und Pläne anderer Menschen bestimmen seitdem unseren Lebensweg und verfälschen unseren eigentlichen Lebensplan.

Wir versuchen im Außen besser, schneller, erfolgreicher und robuster zu werden (Körper, Karriere, Optik, Status, etc.). Doch was wir vernachlässigen und was auf der Strecke bleibt, ist unsere innere Zufriedenheit. Und sind wir ehrlich zu uns selber, fühlen wir uns trotz all der Pokale, Erfolge und Medaillen, dennoch innerlich nie wirklich erfüllt und angekommen.

2. Kontrolle & Angst

Unsere alten Seelenwunden lösten zudem eine ungeheure Angst in uns aus, den wir waren diesen Situationen schutzlos und ohnmächtig ausgesetzt.

Anstatt diese Traumata aufzuarbeiten, haben wir uns einen künstlichen Halt im „Außen“ erschaffen. Die Kontrolle über unser Leben, über den eigenen Körper, über andere Menschen gibt uns das Gefühl von „Wir haben alles im Griff“ und können nicht mehr verletzt werden.

Doch diese Kontrolle kostet uns eine enorme Energie und beschäftigt uns rund um die Uhr. Das Ergebnis daraus ist, dass wir weniger Zeit und Raum für uns selber haben. Zeit, die wir in unsere Entfaltung investieren könnten.

Erschwerend hinzu kommt, dass die Meisten ihr komplettes Leben darauf aufgebaut haben und von der Anerkennung und Bewunderung anderer Menschen für ihr „Kontrollverhalten“. Nimmt man z.B. einem Fitnessmodell diese Anerkennung und Bewunderung, würde ihre Welt komplett ineinander stürzen.

Der erste Schritt: Erkenne und überprüfe, die Angst hinter deiner Kontrolle. Stell dir vor, was passieren würde, wenn man dir heute all das wegnimmt, was Du dir im „Außen“ aufgebaut hast.

3. Kontrollverluste

Die permanente Kontrolle über uns selber, andere Menschen oder unser Leben kostet uns und unser Nervensystem unheimlich viel Energie. Unser Nervensystem ist permanent hochgefahren, wie bei einem Hasen, der auf der Flucht vor einem Raubtier ist.

Alle Systeme im Körper sind auf Alarmbereitschaft und laufen auf Hochtouren, damit wir dieses Gefühl von Angst oder der Ohnmacht nicht noch einmal spüren müssen.

Doch da, das Nervensystem dieses Niveau nicht dauerhaft halten kann, sucht es automatisch nach Ventilen, die es wieder herunterfahren. Daher regulieren wir mit Dingen, wie Essen, Sportzwang, Sex, Masturbation, Alkohol, Zigaretten, etc.

Das Gefährliche und Heimtückische daran ist, dass wir denken unheimlich viel Energie in uns zu spüren. Dabei laufen all unsere Inneren Prozesse nur im Notprogramm. Wahre Energie kann man nur im Innen aufbauen, indem man die Ängste dahinter nach und nach abbaut und seinem Nervensystem zeigt, dass es in Sicherheit ist.

Der erste Schritt: Beobachte dein hochgefahrenes Nervensystem und erkennen den Unterschied zwischen Notprogramm und wahrer innerer Energie.

4. Emotionale Abhängigkeiten

Emotionen sind für uns kaum kontrollierbar. Und gerade das macht Menschen das Leben zusätzlich schwer, die stark in ihrer Kontrolle sind.

Wir alle verknüpfen im Laufe unseres Lebens alle individuellen Lebenssituationen mit einem gewissen Gefühl. So haben wir zum Beispiel gelernt, dass wir uns mit einem Eis glücklich machen können, wenn wir davor traurig waren.

Diese Verknüpfungen sind in unserem Erwachsenenalter immer noch vorhanden. Sobald wir gestresst sind, Ärger mit dem Chef haben, wir verlassen werden, trösten wir uns selber und beginnen zu kompensieren. Wir belohnen uns mit einem neuen Kleid, gehen etwas leckeres essen oder erwarten von anderen Menschen, dass sie uns beglücken.

Dieses Glücksgefühl kann zur Sucht werden, denn unser Körper verlangt die Botenstoffe Endorphin, Noradrenalin, Dopamin, Serotonin in immer höheren Dosen von uns. Die Folge ist: Wir fallen in Abhängigkeiten und machen uns selbst zum perfekten Kunden für die Lebensmittel-Industrie, Fitness-Industrie, Dating-Industrie, etc.)

Die größten versteckten Emotionalen Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft sind: Emotionales Essen, Beziehungen, Konsum, Sportwahn und Sexsucht.

Aufgabe: Entlarve deine emotionalen Abhängigkeiten und lerne Dich in deinem „Inneren“ emotional selbst zu begleiten, indem Du nicht mehr auf Dinge oder Menschen im „Außen“ angewiesen bist.

Überprüfe dich selbst

Starte deine Entfaltung